Widerstand
Geschichten über Widerstand in Thüringen 1939-1945
Die Hörgeschichten spielen an zwölf verschiedenen Orten in Thüringen und basieren auf wahren Begebenheiten. Sie handeln von Deutschen und zivilen Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangenen sowie KZ-Häftlingen, die sich der Ideologie des NS-Regimes widersetzten. Gezeigt wird ein breites Panorama – von einfachen Gesten der Nächstenliebe, über Lebensmitteldiebstähle zur Sicherung der eigenen Existenz, bis zur gemeinsam organisierten Sabotage.
Das Projekts vermittelt einen lokalen Zugang zu NS-Geschichte und damit einen Bezug zur Alltagswelt. Dafür werden an den zwölf Orten öffentliche Interventionen durchgeführt. Plakate, Aufkleber und andere Werbemittel verweisen auf die Hörgeschichten. Ein begleitendes Vermittlungsprogramm bringt das Projekt in die Thüringer Schulen.
Die Geschichten können im Rahmen einer Sonderausstellung auch vor Ort im Museum Zwangsarbeit gehört werden.
Alle Hörgeschichten gibt es unter: www.museum-zwangsarbeit.de/widerstand